Artikel: #Russland verschleppt zehntausende #ukrainische #Kinder – #Pläne lagen schon vor dem #Angriff bereit
https://f7td5.app.goo.gl/deMy2j
Die #Russen sind #Faschisten, die gleichen genozidalen #Methoden...
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Was ist semantische Versionierung und funktioniert sie auch für Systeme?
Semantische Versionierung hat die komponentenbasierte Softwareentwicklung ermöglicht. Vielleicht auch im Systems Engineering?
https://www.se-trends.de/was-ist-semantische-versionierung/
#Methoden #StandardsMethoden #Abhngigkeiten #nderungsmanagement #Kommunikation #Komponenten #Semantik #SemVer #Software
Die sozialwissenschaftliche Methode der Autoethnographie ist in Deutschland wenig etabliert. Sie wird wegen ihrer Subjektivität oft abgelehnt. Ein kollaborativer Ansatz mit einer Community of Practice hilft, Unsicherheiten zu überwinden, berichtet Isabel Steinhardt.
Konzept einer Community-Beratschlagung zum Weiternutzen
Ich bin auf der Rückfahrt vom OER-Festival in Essen. Es waren sehr schöne Tage mit einem vielfältigen Programm, ganz viel Barcamp, wunderbaren Teilgebenden und dem gewohnt professionell-sympathischen Veranstalter-Team der Agentur Jöran und Konsorten. Heute stand eine Community-Beratschlagung zu generativer Künstlicher Intelligenz (KI) und OER auf dem Programm, die ich mit konzipiert und vorbereitet habe. In diesem Blogbeitrag teilen wir das Konzept und die verwendeten Materialien zum Weiternutzen.
Der Rahmen
Für die Community-Beratschlagung hatten sich über hundert Personen angemeldet, und wir hatten rund 2,5 Stunden Zeit. Gesucht war somit ein Format, mit dem die Teilgebenden schnell und konzentriert in eine gemeinsame Diskussion und Entwicklung kommen konnten und mit dem sichergestellt war, dass die Ergebnisse gut dokumentiert und aufbereitet werden können. Unser Anspruch war zudem, einen spielerischen Ansatz zu finden, der allen Beteiligten Freude bereitet, zu möglichst kreativen Ideen führt und auch das eigene Lernen unterstützt.
Die Idee
Unsere grundsätzliche Idee war die Gestaltung einer Art strukturierten Brainstormings, bei dem sich die Teilgebenden in Kleingruppen zusammenfinden und zu aufgeworfenen Fragen gemeinsam reflektieren und Ideen festhalten können. Sie sollten dabei auch die Möglichkeit haben, auf den Ideen der anderen Kleingruppen aufzubauen und diese zu ergänzen.
Das Ziel
Das Ziel der Beratschlagung war ein möglichst umfassendes Papier zum Themenkomplex OER und generative KI, das Forderungen, Ideen und Praxisbeispiele aus der OER-Community zusammenträgt und an Entscheidungsträger*innen in Politik und Verwaltung sowie an bildungsaktive Menschen weitergegeben und von diesen genutzt werden kann. Dabei mussten wir nicht von Null anfangen, sondern konnten insbesondere auf das von Wikimedia herausgegebene Papier „Offene KI für alle!“ aufbauen.
Besonders passend war die Beratschlagung, weil zeitgleich zum OER-Festival in Essen der dritte OER-Weltkongress der UNESCO in Dubai stattfand. Am Vorabend der Beratschlagung fand unter dem Motto „Dubai Calling“ ein Live-Gespräch mit Heike (Wikimedia) und Jöran (Agentur J&K) statt, die in Dubai an der Konferenz beteiligt sind.
Unser Vorgehen zur Konzeption
Im Folgenden beschreibe ich Schritt für Schritt, wie wir bei der Konzeption vorgegangen sind. Meine Einschätzung ist, dass sich diese Konzeption immer dann gut weiter nutzen lässt, wenn in größeren Gruppen zu einer bestimmten Herausforderung diskutiert werden soll.
Schritt 1: Fragen entwickeln
Die übliche Herangehensweise an eine Herausforderung ist, dass man sich überlegt, was man daran gut findet und welche Kritik man daran hat. Leider ist das kein sehr handlungsorientierter Ansatz, weshalb wir einen anderen Weg gewählt haben: Unsere Leitfragen waren nicht die Chancen und Risiken von generativer KI aus Perspektive von OER. Stattdessen haben wir zwei *“Wie können wir …“-*Fragen formuliert:
Diese Fragen waren erst einmal nur die Leitfragen und mussten für die Beratschlagung konkretisiert werden. Hierzu führten wir vorab eine Flipped-Umfrage unter den Teilnehmenden durch, in der wir erstens nach drei Begriffen/Gründen fragten, was ihnen an OER und Offenheit wichtig ist. Zweitens fragten wir, welche Kritik oder Herausforderungen sie aus Offenheitsperspektive an generativer KI sehen. Die Ergebnisse der Befragung haben wir geclustert und daraus insgesamt 50 konkretisierte Fragen entwickelt. Dabei haben wir die Gründe für OER jeweils in die erste Leitfrage eingesetzt (Beispiel: Aus der Nennung „Freier Zugang zu Wissen“ wurde die konkretisierte Frage: „Wie kann uns generative KI dabei helfen, freien Zugang zu Wissen noch besser zu realisieren?“). Die Kritikpunkte haben wir zur Ausformulierung der zweiten Leitfrage genutzt (Beispiel: Aus der Herausforderung „KI produziert Bias“ wurde die konkretisierte Frage: „Wie können wir mit Offenheit und OER erreichen, dass generative KI weniger bias-behaftete Inhalte generiert?“).
Je nachdem, wie stark man die Ergebnisse einer solchen Umfrage clustert und zusammenfasst, kommt man zu mehr oder weniger konkretisierten Fragen. Da wir eine recht große Gruppe waren und 50 Umschläge mit Aufgaben zur Bearbeitung für uns ein gutes Ziel waren, haben wir nur sehr wenig zusammengefasst. Manche Fragen sind durchaus Dopplungen. Für das Spiel ist das nicht schlimm.
Wir haben diese Fragen auf A5 ausgedruckt und jeweils Platz für die Klebepunkte zur Anzeige der Bearbeitung gelassen. Diese Fragezettel wurden dann auf A5-Briefumschläge geklebt, was im Ergebnis so aussah:
Umschlag mit Frage (und schon einem ersten Bearbeitungspunkt)Alle diese Umschläge mit den Fragen kamen an eine Pinnwand:
Fertig aufgebaute Pinnwand vor SpielstartHier sind die entwickelten Fragen in Textform:
Schritt 2: Klare Struktur überlegen
Wenn man das Ziel verfolgt, dass Menschen sich gut austauschen, Ideen entwickeln und voneinander und miteinander lernen können, dann ist es entscheidend, einen sehr klaren Rahmen bzw. eine Struktur vorzugeben, der dann von den Teilgebenden offen ausgestaltet werden kann. Vor diesem Hintergrund hatten wir uns ein sehr übersichtliches und klares Setting überlegt:
Danach folgt die nächste Runde, in der sie sich wieder einen Umschlag auswählen können und diesen dann bearbeiten. Zur Bearbeitung der Aufgaben können die Teilnehmenden soviel Zeit nutzen, wie sie benötigen. Grundsätzlich orientierten wir aber auf eine schnelle Ideenentwickung.
Schritt 3: Spielerisches Setting ergänzen
Für ein bisschen Glitzerstaub beim Austausch und vor allem im Interesse einer möglichst kreativen und offenen Ideenentwicklung haben wir zu dieser Struktur ein spielerisches Setting ergänzt. Dazu erhielt jede Kleingruppe ein Spielset mit:
Bei den Rollenkarten ist vor allem die Rolle der Mentorin sehr wichtig. Sie hat Zugriff zu einem Glossar, was sie natürlich auch an andere Mitspieler*innen weiter geben kann. In diesem Glossar werden Fachbegriffe, die in den Fragen genutzt werden, erklärt. Dieses Vorgehen ermöglicht es, dass die Beratschlagung nicht nur Brainstorming, sondern insbesondere für Newbies – auch Lernangebot ist. Unser Glossar haben wir auf Github veröffentlicht.
(Für die Erstellung eines solchen Glossars kann die Nutzung eines Sprachmodells sehr hilfreich sein: Man gibt dort alle entwickelten Aufgaben/ Fragen ein und ergänzt, dass daraus bitte eine alphabetisch sortierte Liste mit darin verwendeten Fachbegriffen und einer kurzen Erklärung generiert werden soll.)
Beispielhafte Kreativitätsbooster-KartenDas ausgegebene Ziel lautete dann:
Wir möchten gemeinsam ein WundOERelixier brauen, mit dem wir generative KI im Interesse von OER nutzen und aus Perspektive von OER weiternutzen können. Dieses WundOERelixier entsteht, wenn wir möglichst viele Offenheits-Ideen zu den aufgeworfenen Fragen gemeinsam entwickeln!
Psst: Hinter den Kulissen!
So strukturiert, wie hier beschrieben, sind wir in der Realität natürlich nicht vorgegangen. Hier war es vielmehr so, dass wir erst die Idee für den Spielcharakter hatten und diesen ursprünglich noch deutlich stärker ausgeschmückt hatten („Schafft es die OER-Community, das böse KI-Monster in ein glitzerndes Einhorn zu verwandeln?“ ). Davon ausgehend konnten wir dann Schritt für Schritt eine umsetzbare Idee entwickeln, in der sich spielfreudige Menschen genauso wiederfinden können wie Menschen, die lieber ohne Schnickschnack diskutieren wollen. Zur besseren Weiternutzbarkeit habe ich oben aber den systematischen Weg beschrieben, wie ich es jetzt machen würde, wenn ich etwas Ähnliches noch einmal konzipieren würde.
Die Durchführung
Wir haben mit einem kurzen Überblick im Plenum gestartet, in dem ich erzählerisch den Kontext der Beratschlagung erläutert habe. Das war vor allem deshalb wichtig, weil beim OERcamp erfahrungsgemäß Menschen mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen, Vorwissen und Hintergründen zusammenkommen. So war sichergestellt, dass alle sich gut beteiligen können.
Anschließend haben wir zur Kleingruppenbildung aufgerufen. Die Orientierung war hier ca. 5 Personen. Diese Kleingruppen konnten sich einen Platz im Gebäude suchen, wo sie die nächsten zwei Stunden diskutieren wollten. Unser Tagungsort war das Unperfekthaus in Essen, was sich für solch ein Setting ganz wunderbar eignete, da es hier viele sehr einladende co-work-artige Bereiche zur offenen Nutzung gab.
Eine Kleingruppe beim Start der BeratschlagungAlle Kleingruppen nahmen ein Spielset mit. Gemeinsam konnten sie zunächst die bewusst sehr prägnant formulierte Spielanleitung lesen, dann die Rollenkarten verteilen und die Kreativitätsbooster bereitlegen, die sich beide im Spielset befanden.
Dann konnte die eigentliche Beratschlagung starten: Jede Gruppe holte sich einen ersten Umschlag mit einer darauf formulierten Frage von der Pinnwand im Plenum und sammelte gemeinsam Ideen, die ihnen dazu einfielen, notierten diese auf Karten, steckten sie in den Umschlag und brachten diesen dann zurück zur Pinnwand. Mit einem Klebepunkt wurde markiert, dass die Aufgabe bearbeitet wurde. Dann konnte der nächste Umschlag gewählt werden.
In den nächsten Runden gab es dann immer häufiger die Möglichkeit, einen Umschlag zu wählen, der bereits von einer anderen Gruppe oder auch mehreren anderen Gruppen bearbeitet wurde und deren Karten enthielt. In diesem Fall konnte man sich zunächst einen Überblick verschaffen, welche Karten es schon gab, und dann weitere Ideen ergänzen. Das Prinzip war hier ein „Ja, und …“ (= was wären darauf aufbauende Ideen?) oder ein „Ja, oder …“ (= was wäre alternativ als Idee denkbar?).
Unsere Pinnwand zum Abschluss mit vielen KlebepunktenMaterialien zum Weiternutzen
Die für die Community-Beratschlagung erstellten Materialien geben wir gerne unter CC0 1.0 frei, um eine möglichst einfache Weiternutzung zu ermöglichen. (CC0 bedeutet, dass kein Lizenzhinweis angegeben werden muss; über einen Verweis freuen sich die OERcamp und der Träger, die Agentur Jöran und Konsorten, natürlich trotzdem immer.)
Die Textversionen, die du für deine Beratschlagung beliebig anpassen kannst, findest du oben. Hier sind Druckdateien der Karten im Format A6.
RollenkartenHerunterladen Kreativitaetsbooster-KartenHerunterladenAußerdem gibt es hier (als Gestaltungsanregung) unsere Spielanleitung. Wir haben sie auf A4 doppelseitig ausgedruckt und in der Mitte gefaltet.
Spielanleitung_BeratschlagungHerunterladenWie geht es nun weiter?
Unser Ziel war es eigentlich, dass jeder Umschlag von mindestens drei Gruppen bearbeitet werden sollte. Das haben wir nur bei einzelnen Fragen geschafft. Alle Fragen wurden aber mindestens einmal, sehr viele auch zweimal und manche auch dreimal bearbeitet. Ein erster Blick in die Umschläge zeigt, dass sich darin geballte Community-Power und sehr vielfältige und gute Ideen befinden. Unsere Aufgabe wird es nun sein, die Karten zu verschriftlichen. Wir werden unter den beteiligten Teilgebenden eine Kommentierungs- und Feedback-Schleife machen. Das fertige Ergebnis wird dann am 15. Dezember 2024 auf der OERcamp-Website veröffentlicht.
Fazit und Danke!
Zum Abschluss bleibt mir nur noch Danke zu sagen:
Wenn du auch Feedback hast, dann freue ich mich, davon zu lesen. Ansonsten hoffe ich, dass wir ab dem 15. Dezember alle gut mit unserem dann fertig erstellten Papier weiterarbeiten und es verbreiten werden. Außerdem viel Freude bei einer eventuellen Weiternutzung des Konzepts und der Materialien.
Die Erstellung und Durchführung des Konzepts erfolgte im Auftrag der Agentur J&K – Jöran und Konsorten als Träger der OERcamps. Der Beitrag ‚Konzept einer Community-Beratschlagung zum Weiternutzen‘ steht unter der Lizenz CC BY 4.0. Als Namensnennung soll angegeben werden: OERcamps – durchgeführt von der Agentur Jöran und Konsorten.
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Interaktive Vorträge mit ‚analogem Mentimeter‘ und digitalen Pop-up-Stationen
Schon vor einige Zeit habe ich über Murmelrundenvorträge gebloggt. Kurz gefasst handelt es sich dabei um eine Möglichkeit, Vorträge interaktiver zu gestalten, indem auf jedem kurzen Impuls die Möglichkeit zum Austausch mit Nebensitzer*innen folgt. Heute habe ich das Prinzip des ‚Murmelns‘ etwas ausgeweitet und um ein ‚analoges Mentimeter‘ sowie um digitale Pop-Up-Stationen ergänzt. Was sich dahinter verbirgt, wie es funktioniert und was meine Einschätzung dazu ist, teile ich in diesem Blogbeitrag.
Anlass und Inhalt
Anlass des Vortrags war die bundesweite Fortbildung der Bereichslehrkräfte, die Kinder beruflich Reisender begleiten. Das sind insbesondere Schausteller- oder Zirkusfamilien. Ich mochte die Gruppe der Teilnehmenden sehr gerne. Es war viel Engagement und Experimentierfreude zu spüren. Außerdem gab es gebrannte Mandeln als Geschenk.
Mein Part war ein Impulsvortrag zum Lernen auf Distanz und mit digitalen Tools. Ich bin hierbei unter anderem auf die aktuelle KI-Debatte eingegangen und habe ansonsten sehr dafür geworben, veränderte Kompetenzen, die in einer zunehmend digitalisierten Welt wichtiger werden, in den Blick zu nehmen.
Der Impuls war für 1,5 bis 2 Stunden angesetzt. Die Teilnehmenden saßen in Reihen mit nur wenig Bewegungsmöglichkeit. Die Konzeption des Vortrags als interaktives Angebot war somit auch ein bisschen aus der Not geboren.
Grundsätzliche Konzeption
Der Impuls war als Murmelrunden-Vortrag in dem Sinn angelegt, dass auf jeden Impuls von mir immer ein Austausch in Kleingruppen, d.h. in unserem Fall mit Nebensitzer*innen folgte. Für die Ausgestaltung habe ich ein ‚analoges Mentimeter‘ und digitale Pop-up-Stationen genutzt.
1. ‚Analoges Mentimeter‘
Das analoge Mentimeter muss vorab vorbereitet werden, indem auf jeden Platz drei Karten gelegt werden. Ich habe blau, rot und gelb genutzt. Wie beim echten Mentimeter konnte ich mit diesen Karten Stimmungen, Meinungen und Feedback einholen.
Hier sind ein paar Beispiele:
Zunächst eignet sich das analoge Mentimeter ganz wunderbar zum Ankommen und Quatsch machen – wie hier bei der Katzen-Skalen-Frage:
Zum Einstieg in einen Impuls konnte ich ‚Wissensabfragen‘ vorschalten – wie hier bei der Frage, was ‚Shruggie‘ ist.
Ebenso konnte ich das analoge Mentimeter nutzen, um vor Murmelrunden eine Stimmungseinschätzung zu machen. Das hier war zum Beispiel die Stimmungsabfrage bevor es dann in eine Murmelrunde zu KI ging. (Und es war sehr cool, dass sehr viele Teilnehmenden hier direkt in ‚Shruggie-Manier‘ antworteten und sowohl blau als auch gelb anzeigten)
Nach Murmelphasen war es möglich, eine Einschätzung dazu ins Plenum zu holen. Ein Beispiel hierfür war die Folie nach einer ‚Kopfstand-Murmelphase‘, in der sich die Teilnehmenden darüber ausgetauscht hatten, was die dümmstmögliche Art zu lehren im Kontext der Digitalisierung wäre:
Daneben war auch ganz klassisches Feedback möglich, wie hier mit der Abschlussfolie. (Das Zeigen erforderte etwas Mut und ich muss noch überlegen, wie ich reagieren würde, wenn ich hier überwiegend in blaue oder höchstens rote Karten blicken würde.)
Was spricht für ein analoges Mentimeter?
Ich habe das analoge Mentimeter als eine sehr gute Ergänzung zum Murmeln empfunden. Denn es gibt damit eine Zwischen-Interaktion neben frontalem Vortrag und Murmeln in Kleingruppen, bei der alle beteiligt sind und dabei direkt sehen können, was die anderen zeigen. Das sorgt für sehr viel stärkere Resonanz!
2. Digitale Pop-up-Stationen
Um Murmelphasen nicht nur auf Austausch untereinander zu beschränken, habe ich dieses Mal per QR-Code digitale Pop-up-Stationen geteilt. Damit meine ich, dass die Teilnehmenden durch das Scannen des QR-Codes zu einer Online-Wissensressource kamen, zu der sie sich mit Nebensitzer*innen austauschen und gemeinsam lernen konnten. Auch hier gab es unterschiedliche Formate:
Was spricht für digitale Pop-up-Stationen?
Ich habe die digitalen Pop-up-Stationen als hilfreich erlebt, weil auf diese Weise nicht nur Austausch möglich war, sondern zugleich noch weiterer Input erkundet werden konnte. Das hatte für mich den Vorteil, dass ich in meinem Vortrag den Fokus auf ‚Begeisterung wecken‘ legen konnte – und nicht umfangreiche Inhalte darstellen musste. Für die Teilnehmenden hatte es den Vorteil, dass sie sich gezielt das auswählen konnten, für was sie sich interessierten. Außerdem ist es natürlich hilfreich, dass auf diese Weise digitale Lerninhalte zur Verfügung stehen, die von den Teilnehmenden auch nachträglich genutzt werden können.
(Ein bisschen unsicher bin ich mir bei der Gestaltung, weil ich solche digitalen Pop-up-Angebote ohne Unterstützung von generativen Sprachmodellen zeitlich wahrscheinlich nicht schaffen würde. Ich bemühe mich dabei zwar sehr, nicht einfach auf gut Glück etwas zu generieren, sondern baue auf bereits bestehenden Inhalten von mir auf, d.h. bringe diese eigentlich nur in eine andere Form. Ich weiß aber noch nicht, ob ich das von der Qualität her ausreichend zufriedenstellend finde. Da bin ich noch in einem Erkundungsprozess.)
Fazit
Der Vortrag heute hat mir viel Freude gemacht und das Feedback der Teilnehmenden war auch überwiegend positiv (= viele gelbe Karten und vor allem einige sehr wertschätzende direkte Rückmeldungen ). Ich kann die Gestaltung eines interaktiven Vortrags in dieser Form somit sehr empfehlen.
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#CallForPapers
»#TextMining in der #Erziehungswissenschaft. Zwischen Kritik und Euphorie«,
Workshop von BBF & PH Zürich (@michael_geiss), Berlin, 19./20.5.2025.
Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen bis 16.12.2024!
Alle Informationen unter: https://bbf.dipf.de/de/cfp-workshop-text-mining-in-der-erziehungswissenschaft
@nfdi4objects ist ein sehr #multidisziplinäres Konsortium. Task Area 3 #AnalyticsandExperiments, Jan Sessing, Carina Knappe und Mattis Thor Straten, geben einen Einblick in die vielfältigen #naturwissenschaftlichen #Methoden für #Analyse und #ExperimentelleArchäologie und die Services für die #Community. Auch hier geht es um #Metadaten, #Netzwerke und #Terminologien. #N4OCM24 #nfdirocks #RDM #researchdatamanagement along the #objectbiography
Liebe #DHBerlin-Community, am Freitag, 6.9.2024, 18:00 Uhr, ist wieder unser monatlicher #DH-Stammtisch im Erdinger am Gendarmenmarkt (https://erdingerberlin.de/).
Wir sprechen in entspannter und geselliger Atmosphäre über Themen wie #FDM, #DigitalHumanities, #DigitalHistory, Fragen rund um #Methoden, #Standards, #KI, #Datenmodellierung, #Forschungssoftware, #Visualisierungen (#Zeitschichten, #Geografika, #3D), #DigitaleTransformation, #DigitaleSammlungen, #NFDI... Jeder ist willkommen!
Neue Lieblingsmethode: kollaborative Kugellager-Umfrage
Erklärung und Material zum Weiternutzen
https://ebildungslabor.de/b/257
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Die #CDU ist eine #Gefahr für #Deutschland und die #EU. Sie ist #wissenschaftsfeindlich, #verharmlost die menschgemachte #Klimakatastrophe bis kurz vor #Leugnung — und sie #diffamiert #Menschen und #Methoden, die die #Klimakrise #stoppen wollen. Es gibt nur einen Grund CDU zu wählen: wenn man die #Welt #hasst!
Lieblings-Methode: Troika-Consulting
Troika-Consulting (deutsch: Dreier-Beratung) ist eine sehr vielfältig einsetzbare Methode, mit der ich in Workshops immer wieder gute Erfahrungen mache und zu der ich schon sehr unterschiedliche Variationen, Kombinationen und Anpassungen ausprobiert habe.
https://ebildungslabor.de/?p=6868
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#neu in unserem Bestand: "Computerlinguistische Methoden für die Digital Humanities: Eine Einführung für Geisteswissenschaftler:innen": https://katalogplus.uni-muenster.de/permalink/49HBZ_ULM/1orud0a/alma991044960261406449 Infos zum Buch: https://www.narr.de/computerlinguistische-methoden-f%C3%BCr-die-digital-humanities-18579-1/ #DigitalHumanities #DH #Methoden #Einführung
OER-Playlist als Workshopaufgabe
Je mehr OER es gibt, desto wichtiger wird glaube ich die Herausforderung der Kuratierung. Mit der Methode ‚Playlist zu einem selbst gewählten Thema‘ lässt sich auch in kurzer Zeit sicherlich schon sehr Hilfreiches erstellen und dann teilen.
https://ebildungslabor.de/?p=6099
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‚Wer stellt vor?‘-Trick
Wenn in einem Lernangebot Lernende etwas gestalten und dann nach Freiwilligen gesucht wird, die es der Gruppe vorstellen, lässt sich mit das mit einem einfachen Trick in Gang setzen: Anstatt lange zu warten oder selbst jemanden aufzurufen, fragt man die Gruppe, wer eine andere Person aus der Gruppe etwas fragen will.
https://ebildungslabor.de/?p=5949
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Der #Bauernverband sollte seinen Mitgliedern #Methoden aufzeigen, die #Transformation hin zu einer #Landwirtschaft ohne #Subventionen zu gestalten und nicht auf die massiven #Subventionen zu vertrauen.
Momentan kämpfen die #Bäuerinnen und #Bauern für die Subventionen der landwirtschaftlichen #Großkonzerne mit ihren reichen #CEO's, #Vorständen und #Aktionären, nicht aber für die kleineren und mittleren #Bauernhöfe.
Der #DBV steckt offensichtlich in einer #Lobbyismusfalle.
Ein sehr schöner Workshop bei Schlau Hannover …
Ich hatte heute einen sehr schönen Workshop bei der Initiative Schlau Hannover. Meine Konzeption zum „Methoden kennenlernen“ und dann „Ideen für neue Methoden entwickeln“, hat wunderbar geklappt. Ich werde darüber noch ausführlich bloggen.
https://ebildungslabor.de/?p=5800
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(2/3) Denn Beratung zu #Forschung|sdesign und #Methoden|fragen für Graduierte gibt es auch von Prof. Protsch. Sie ist Juniorprofessorin für "Soziologie - Methoden der sozialwissenschaftlichen Berufsbildungsforschung" am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der @UniKoeln und Wissenschaftlerin am BIBB.
Prof. Protsch forscht zu sozialen Ungleichheiten beim Übergang in die Berufsausbildung und am Arbeitsmarkt.